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Marktplatz der Ideen_01.10.2026

Marktplatz der Ideen für eine Kirche mit Zukunft

Am 01. Oktober trafen sich im Pfarrzentrum St. Otto in Herzogenaurach über 80 Personen, um sich an der Gestaltung der Zukunft der Kirche im Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund mit ihren Ideen aktiv zu beteiligen.

Es kamen Engagierte aus allen fünf Pfarreien des Seelsorgebereichs sowie Vertreter*innen der evangelischen Kirchengemeinden und der Herzogenauracher Bürgermeister German Hacker. Nicht nur die kirchlichen Räte im Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, sondern alle aktiven Menschen in Gruppen und Vereine in den Pfarreien, aber auch andere an Kirche Interessierte, folgten der Einladung zum „Marktplatz der Ideen für eine Kirche mit Zukunft.

Pfarrer Michael Pflaum eröffnete den Abend in der Kirche St. Otto mit dem gemeinsamen Lied „Wes Geistes Kind seid ihr“ zur Einstimmung. Die Mitglieder des Seelsorgebereichsrates stellten sich allen vor und Thomas Willert und Sandra Ebersberger, die gemeinsam mit Pfarrer Pflaum und Gemeindereferent Christian Deuber die Prozessverantwortlichen sind, erläuterten den Hintergrund für den gemeinsamen Workshop-Abend. Erzbischof Gössl startete am Anfang dieses Jahres den pastoralen Bistumsprozess „Entscheiden und Handeln: Für eine Kirche mit Zukunft“. Bis Sommer 2027 entwickeln die 35 Seelsorgebereiche im Erzbistum jeweils eigene pastorale Strategien und konkrete Umsetzungen dieser Strategien. Am 1. Mai wurde beim gemeinsamen Seelsorgebereichsgottesdienst den Prozess „Entscheiden und Handeln“ vorgestellt und den Startschuss gegeben. Das Ergebnis des Prozesses sollen 7-10 pastorale Strategien sein, die dann in konkreten Projekten und Entscheidungen, Veränderungen vor Ort umgesetzt werden.

Thomas Willert stellte anhand der Pastoralen Orientierungen von Erzbischof Gössl die vier Themenbereiche vor, was Menschen bei der Kirche suchen – ihren Glauben leben, kirchliche Dienstleistungen oder Engagement suchen, offen für Lebens- und Sinnfragen sind sowie Unterstützung in Notsituationen benötigen. Für diese vier Zielgruppen will Kirche in unterschiedlicher Weise da sein – und dabei besonders für diejenigen, die sie bisher kaum oder gar nicht erreicht.

Nach der Einführung folgte ein reger Workshop-Abend mit vielen Gesprächen und vielen Zetteln, die an den Thementischen vollgeschrieben wurden – mit Ideen und Vorschlägen zu den pastoralen Strategien, die der Seelsorgebereich bis nächstes Jahr entwickeln muss, und konkreten Handlungsmodellen. Vieles wird in den Pfarreien bereits ehrenamtlich organisiert und getragen – und das wird weiter ausgebaut werden. Die Rolle der Hauptamtlichen wird sich verändert – eine Kernfrage der Kirche der Zukunft wird sein, wie sie ohne stets verfügbare Pfarrer Kirche bleibt. Was Engagierte weiter tragen, wird bleiben – was sie nicht mehr tun können, muss losgelassen werden. Konkret benannt wurden Handlungsmodelle und Strategien zu den Themen Angebote für Kinder und Jugendliche, Kirchen als Räume für Musik, Kunst und Kultur, Kirche mit Räumen für Gruppentreffen verschiedenster Art und neue spirituelle Angebote für Menschen, die über die Gottesdienste nicht erreicht werden. Auch weitere Ideen zur ökumenischen Zusammenarbeit sind entstanden.

Der Seelsorgebereichsrat wird nun alle Ergebnisse sichten und ordnen und daraus 8 bis 10 pastorale Strategien für die Kirche vor Ort im Aurach-Seebachgrund zu entwickeln. Ein zweiter Workshop-Abend wird im Februar 2027 stattfinden.

Das Prozessteam freute sich sehr über den großen Zuspruch und die rege Mitarbeit an diesem Abend und hat nun viele Ideen zum Auswerten. Am schönsten war die große Zuversicht und Freude aller Beteiligten – die Zukunft der Kirche im Aurach-Seebachgrund sieht hoffnungsvoll aus! 

Entscheiden und Handeln

SSB 1.0kt
SSB 1.0kt

Das Erzbistum Bamberg macht sich im pastoralen Bistumsprozess "Entscheiden und Handeln: Für eine Kirche mit Zukunft" im Auftrag von Erzbischof Herwig Gössl auf die Suche nach Antworten. Auch unser Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund beteiligt sich.

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Ideen-entwickeln für unseren Seelsorgebereich

Unser Herr Erzbischof Gößl startete am Anfang dieses Jahres den pastoralen Bistumsprozess „Entscheiden und Handeln: Für eine Kirche mit Zukunft“. 

Bis Sommer 2027 entwickeln die 35 Seelsorgebereiche im Erzbistum jeweils eigene pastorale Strategien und konkrete Umsetzungen dieser Strategien. Dafür wurden in jedem Seelsorgebereich ein Prozessteam aus zwei Haupt- und zwei Ehrenamtlichen (bei uns: leitender Pfarrer Michael Pflaum, Gemeindereferent Christian Deuber, SSB-Ratsvorsitzende Sandra Ebersberger und Thomas Willert) qualifiziert.

Am 1. Mai 2026 haben wir beim gemeinsamen Seelsorgebereichsgottesdienst den Prozess „Entscheiden und Handeln“ vorgestellt und den Startschuss bei uns gegeben. Das Ergebnis des Prozesses sollen 7-10 pastorale Strategien sein, die dann in konkreten Projekten und Entscheidungen, Veränderungen vor Ort umgesetzt werden.

Im Schuljahr 2026/2027 wollen wir an zwei Abenden viele interessierte Menschen dazu einladen, Ideen für pastorale Strategien und ihre Umsetzung gemeinsam zu entwickeln. Dafür wollen wir vom Prozessteam nicht nur die kirchlichen Räte (Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen), sondern auch alle aktiven Menschen in Gruppen und Vereine in unseren Pfarreien, aber auch andere an Kirche Interessierte einladen.

Zum ersten Abend am 1. Oktober 2026 in St. Otto, Herzogenaurach
Beginn: 19 Uhr wollen wir hiermit einladen!!

 

Im Namen des Prozessteams leitender Pfarrer Michael Pflaum

 

„Warum?“ - Gemeindereferent Christian Deuber erklärt:

„Warum?“ - Gemeindereferent Christian Deuber erklärt:

„Was?“ - Leitender Pfarrer Michael Pflaum erklärt:

„Was?“ - Leitender Pfarrer Michael Pflaum erklärt: